Sessions der SQLdays 2011

Mehr als 25 Vorträge zu Neuerungen in SQL Server Denali sowohl für Administratoren als auch für Datenbankentwickler, Sessions zu Themen wie Business Intelligence, Performance Tuning und Co. - das und noch viel mehr bieten Ihnen die SQLdays vom 28.-29. September 2011 in Rosenheim. Nutzen Sie die Pausen für interessante Gespräche und wählen Sie Ihr individuelles Konferenzprogramm aus drei parallelen Tracks.

Vortragsreihe zu "Administration"

Keynote: SQL Server „Denali“ – die relationale Seite

Mit dem Erscheinen der zweiten öffentlichen CTP-Version von SQL Server „Denali“ zeichnet sich schon die Vielzahl der Neuerungen ab. In dieser Keynote gibt es den großen Überblick mit Fokus auf die relationale Engine: Von der neuen Hochverfügbarkeitslösung „AlwaysOn“ über Neuerungen in der Volltextsuche bis zu FileTables und Columnstore Indizes.
Sprecher: Steffen Krause, Microsoft Deutschland GmbH

Private Cloud mit SQL Server – wie geht das?

Private Cloud ist derzeit in aller Munde, aber wie geht es eigentlich und was habe ich davon? In dieser Session stellen wir ein Modell mit vier aufeinander aufbauenden Stufen zur Implementierung einer SQL Server Private Cloud (auch Database as a Service – DaaS) vor und weisen auf einige Best Practices zum Betrieb von SQL Server in einer konsolidierten virtualisierten Umgebung hin.
Sprecher: Steffen Krause, Microsoft Deutschland GmbH

Datenbestände synchronisieren: Ein Schnelleinstieg zum Thema Replikation

Daten müssen und können oft nicht an einem Ort bzw. auf einem SQL Server gepflegt werden. Ein gutes Instrument, die Datenbestände zu synchronisieren, stellt die Replikation dar. In diesem Vortrag erleben Sie den Schnelleinstieg in die Welt der Replikation. Unter anderem werden die verschiedenen Arten wie Merge, Peer-to-Peer oder Snapshot-Replikation vorgestellt.
Sprecher: Alexander Simon

Troubleshooting Replikation

So gut sich die Möglichkeiten der Replikation anhören, der Spaß hört dann auf, wenn die Replikation nicht rund läuft. Viele scheuen daher den Einsatz der Replikation, da sie sehr komplex ist. Dieser Vortrag gibt einen Einblick, wie man Probleme einer Replikation findet und behebt.
Sprecher: Alexander Simon

Migration von verschiedenen Hochverfügbarkeitslösungen nach Denali AlwaysOn

Denalis AlwaysOn ist ein neues Feature, das jeweils das Beste aus mehreren in SQL Server vorhandenen Features für Hochverfügbarkeit kombiniert. Diese Session erklärt im Detail, welche das sind und wie Sie kombiniert sind. Darüber hinaus lernen Sie im Speziellen, wie sie am besten von Ihrer aktuellen Hochverfügbarkeitslösung auf AlwaysOn umsteigen und was sich dadurch ändert. Wie Sie es von Thomas Grohser gewohnt sind, hält er bereits ein paar praktische Fallbeispiele aus der realen Welt bereit, über die er berichten wird.
Sprecher: Thomas Grohser, bwin Interactive Entertainment AG

Wartung großer Datenbanken

Statistiken ja und nein, Indizes neu erstellen oder Reorg, Indizes offline und online. Was ist hier zu erwarten?
Sprecher: Klaus Aschenbrenner

TempDb optimal nutzen

Die TempDb des SQL Servers ist für viele Entwickler und Administratoren ein Buch mit 7 Siegeln. Die TempDb wird jedoch von vielen Datenbanken verwendet und auch vom SQL Server selbst. Eine schlechte Konfiguration und Wartung der TempDb kann sich daher auf die Performance von einzelnen Datenbanken bzw. auch auf die Performance der kompletten SQL Server Instanz auswirken. In dieser Session werfen wir einen Blick auf die TempDb, wie diese vom SQL Server verwendet wird, wie Sie effektiv mit der TempDb zusammenarbeiten können, und wie Sie Performance-Probleme hinsichtlich der TempDb aufspüren und entsprechend beheben können.
Sprecher: Klaus Aschenbrenner

Advanced SQL Server 2008 Troubleshooting

Freitag - 17:00 h. Sie erhalten eine E-Mail, dass Ihr SQL Server in enorme Performance-Probleme geraten ist! Was nun? Wie können Sie das Problem identifizieren und effektiv lösen? Welche Tools stehen Ihnen dazu mit dem SQL Server 2008 zur Verfügung? In dieser Session werden wir uns eine Reihe von unterschiedlichen Tools ansehen, mit denen Sie ein effektives Troubleshooting einer SQL Server 2008 Installation durchführen können. Sie werden einerseits lernen, die entsprechenden Problembereiche anhand bestimmter Scripts/Tools zu identifizieren und anschließend aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse zu beseitigen.
Sprecher: Klaus Aschenbrenner

Hochverfügbarkeit

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn mein SQL Server immer verfügbar sein soll? Was ist hierbei zu beachten? Welche Vor- und Nachteile haben Logshipping, Mirroring, Replikation und Cluster? Wo liegen mögliche Probleme? Und natürlich gibt es einen kurzen Ausblick auf Denali (soweit man schon etwas sagen kann). Am Ende dieser Session können Sie die besprochenen Hochverfügbarkeitssysteme bewerten und das richtige System für Ihre Bedürfnisse auswählen.
Sprecher: Michael Rother

Mirroring

Das Datenbank-Mirroring ist seit SQL Server 2005 eine neue Möglichkeit, den SQL Server hochverfügbar zu konfigurieren. Viele Betriebe wissen aber noch nicht, wie Sie Mirroring einsetzen können. Wo liegen die Vorteile? Was sind die Nachteile? Gibt es mögliche Probleme? Und wie kann ich diese Probleme lösen? Diese Session gibt dem Administrator Informationen und Antworten auf diese Fragen. Wir sehen uns die Installation des Mirrorings, die Überwachung und das Verhalten im Fehlerfall genauer an und zeigen die Lösungen für mögliche Probleme auf.
Sprecher: Michael Rother

Spaß an SQL – Alle dürfen mitmachen! Kurioses aus dem Bereich T-SQL

T-SQL funktioniert immer streng logisch. Wirklich immer? Anhand einiger Beipiele wird manchen Gerüchten bzgl. Performance auf den Grund gegangen. Ist beispielsweise die Reihenfolge wichtig? Werden Fehlermeldungen auch bei falschen Statements zurückgegeben? Viel Wirbel um Nichts: Null or not 0? Folgen Definitionen von Variablen einem logischen Muster? Fälle für Scully und Mulder. Ermitteln Sie mit!
Sprecher: Andreas Rauch, ppedv AG

Replikation mit CDC und Merge

In der Session geht es um CDC (Change Data Capture), Change Data Tracking und den MERGE-Befehl. Dabei wird speziell auf die Frage eingegangen, ob damit Replikation umgesetzt werden kann. Aber auch Punkte wie Einsatzszenarien, Grenzen und Performance werden eine zentrale Rolle in dieser Session einnehmen.
Sprecher: Andreas Hartenberg, ppedv AG

Vortragsreihe zu "Business Intelligence"

18 Monate SQL Azure - ein Update

Nachdem Microsoft SQL Server in the cloud, SQL Azure, nun seit eineinhalb Jahren verfügbar ist, ist es Zeit für ein Update. In welchen Szenarien ist SQL Azure erfolgreich, was hat sich seit dem Release getan, und wie sieht die Zukunft aus? Diese Session stellt aus den SQL Azure Labs die Projekte „Project Houston“, „SQL Azure OData Service“ und „SQL Azure Data Sync“ vor.
Sprecher: Thorsten Kansy

Reporting Services in der Wolke

Die relationale Datenbankengine des SQL Server ist schon vor einiger Zeit in die Wolke umgezogen. Nun folgen die Reporting Services als erste BI-Komponente nach. In dieser Session erleben Sie die Reporting Services für Azure in Aktion und sehen, wie Ihre eigenen Reporting-Anwendungen von der Rechenpower der Wolke profitieren können. Es wird aufgezeigt, was Sie bei der Erstellung Ihrer Reports für Azure beachten müssen, wie Sie Berichte optimieren können und wo die Unterschiede von Azure-Reports im Bezug auf herkömmliche Reports liegen.
Sprecher: Martin Groblschegg, ppedv AG

BI Reloaded - die neuen BI-Features im SQL Server "Denali"

Die neue Version vom SQL Server bietet gerade auch im BI-Umfeld einige Neuigkeiten. Mit dem BI Semantic Model wird beispielsweise die Erstellung der Analysis Services-Auswertungen erleichtert. Die Data Quality Services sorgen für eine höhere Datenqualität im Datawarehouse, die Chance Data Capture-Technologie wird erweitert und mit dem "Project Crescent" können Anwender zukünftig ihre Berichte mit einer Webanwendung erstellen. Denali bringt also einige neue BI-Features. Sehen Sie in diversen Demos schon jetzt, in welchen Bereichen Sie davon in Zukunft profitieren können. Der Vortrag zeigt vor allem die Änderungen in Analysis Services und Reporting Services.
Sprecher: Martin Groblschegg, ppedv AG

MDS Praxis von der Front

Master Data Services (MDS) haben das Ziel, Stammdaten unterschiedlicher Unternehmensanwendungen an zentraler Stelle aktuell, korrekt, ohne Duplikate und konsistent verwalten zu können. Nach einem kurzen Überblick zu den Bestandteilen der MDS konzentrieren wir uns auf ein praktisches Beispiel: Dem Einsatz bei einem DWH-Projekt, das die Daten zweier Konzerne konsolidiert. Der Fokus wird dabei auf dem Einsatz im Microsoft-DWH-Umfeld liegen. Themen: Wie lassen sich Dimensionen aus den MDS heraus verwalten, wie ändern sich die Ladeprozesse, wie gehe ich mit Dimensionen um, die mehrere Hierarchen umfassen, oder deren Granularitätsattribute nicht im MDS liegen? Und nicht zuletzt: Lohnt sich der Aufwand?
Sprecher: Christoph Seck, cluster sysko GmbH

Project Apollo, können wir OLAP bald auf den Mond schießen

Die Vorschusslorbeeren für Projekt Apollo sind immens hoch. 30% und mehr Performancevorteil werden fast garantiert. Können Columnstored Indizes tatsächlich dem gerecht werden? Können Columnstored Indizes Abfragen an das Datawarehouse so beschleunigen, dass OLAP (ROLAP) überflüssig wird? Die Session wird Ihnen diese Fragen beantworten und einen Blick in die Technik und Pflege der neuen Wunderindizes geben.
Sprecher: Christoph Seck, cluster sysko GmbH

BI mit mehr PS

Schon als Kind, wusste man die Pferdestärken zu messen. Gilt das auch heute für Ihre Arbeit? Sollte man nicht mit genügend BI-PS schneller zum Ziel kommen. In diesem Vortrag sehen Sie, wie man die SQL Server Boardmittel verwendet, aber auch wo sie ihre Grenzen haben. Der BIA (Business Intelligence Accelerator) kann einiges in Ihrer Arbeit beschleunigen: Entwicklung von SSIS Paketen, Qualitätssicherung oder auch technische Dokumentation. Sie erhalten viele Ideen und Anregungen, wie Sie Ihre BI-Projekte effizienter durchführen können.
Sprecher: Markus Krenn, BIA Business Intelligence Accelerator



Vortragsreihe zu "Entwicklung"

10 spannende Sachen, die man mit SQL Server CLR Integration machen kann

Sicherlich haben Sie schon von der CLR Integration in SQL Server gehört. Mit dieser können Sie in den Sprachen C#/VB.NET interessante und mächtige Funktionalitäten zur Nutzung in SQL Server programmieren. Diese Session stellt zehn Möglichkeiten vor und zeigt, wie sie umgesetzt wurden. Dazu zählt unter anderem das Abfragen von Wechselkursen der EZB, die Erstellung und der anschließende E-Mail-Versand von Berichten (PDF) oder das Aufspüren von Dubletten.
Sprecher: Thorsten Kansy

SQL Denali - Extended Events

Eines der am besten versteckten neuen Features von SQL Server 2008 waren die Extended Events. In SQL Server Denali bekommt dieses Feature erstmals eine grafische Benutzeroberfläche. In dieser Session lernen Sie was Extended Events sind und wie Sie diese verwenden (vor Denali und mit Denali), darüber hinaus wird er auch anhand praktischer Fallbeispiele zeigen, wann es sinnvoll ist sie zu verwenden und wann nicht.
Sprecher: Thomas Grohser, bwin Interactive Entertainment AG

SQL Tools for free

Kann ich in das Transaktionsprotokoll sehen? Kann ich Codesnippets hinterlegen? Wie kann man per Klick einen Businesslayer aktivieren? Dieser Vortrag zeigt eine Sammlung an Tools, die das Leben mit SQL Server deutlich erleichtern. Das Beste daran: Alles for free.
Sprecher: Andreas Rauch, ppedv AG

Filestream und FileTable in Denali

Mit SQL Server 2008 eröffnete uns das Filestream-Feature die Möglichkeit, unstrukturierte Unternehmensdaten mittels SQL Server im Dateisystem abzulegen und zu verwalten. Ein entscheidender Nachteil war jedoch, dass Clients, die nicht mit SQL Server interagieren, keinerlei Zugriff auf die abgelegten Daten hatten. Mit SQL Server Denali gibt es die sogenannte FileTable als Lösung für dieses Problem. In einer FileTable abgelegte, unstrukturierte Daten sind über eine Netzwerk-Freigabe abrufbar. In diesem Vortrag wird sowohl das neue Feature, die FileTable, als auch das seit SQL Server 2008 enthaltene Feature FileStream behandelt.
Sprecher: Andreas Hartenberg, ppedv AG

Continuous Integration: Qualitätssicherung auch bei der Datenbankentwicklung

Continuous Integration - das regelmäßige automatisierte Neuerstellen, Testen und Integrieren einer Anwendung - ist eine anerkannte und bewährte Methode zur Qualitätssicherung bei der Entwicklung von Softwaresystemen. Der Datenbankteil solcher Systeme wird aber oft nicht in diesen Prozess eingebunden, da sich die Entwicklung einer Datenbank in mancher Hinsicht von der klassischen Anwendungsentwicklung unterscheidet. Dieser Vortrag zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Sie auch für die Datenbankentwicklung die Vorteile von Continuous Integration nutzen und die Qualität Ihres Systems steigern können. Den Beispielen zugrunde liegen der SQL Server 2008 R2, das SQL Server Management Studio, Visual Studio 2010 mit Unit Testing Framework, Subversion (SVN) als Versionsverwaltungssystem, redgate® für die Integration der Datenbank in das SVN-Repository und Jenkins (Hudson) als Continuous Integration Server.
Sprecher: Johannes Schluchter und David Schäfer, HMS Analytical Software


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